Adventskalender 4.0

Kaum zu glauben, aber nun habe ich schon den 4. Adventskalender für meinen Hasenmann gebaut. Die Zeit rennt – und doch kommt es mir so vor, als habe es nie eine Zeit ohne ihn gegeben.

Der diesjährige Kalender ist größtenteils genäht. Eine Holzleiste mit Stoff umzogen, daran 24 kleine Häckchen geschraubt und daran wiederum 24 unterschiedlich große Säckchen gehängt.

Die Zahlen waren auf kreisrund ausgestanztem Papier mit Embossingstift geschrieben, danach silbern embossed und mit jeweils einem Brad an den Säckchen fest gemacht. Den Stoff für die Säckchen habe ich vom schwedischen Möbelriesen (derbes Leinen) bzw. von der butinette (rot karierter Dekostoff) und Karstadt (grün gemusterter Dekostoff).

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Der Weihnachtskalender war gefüllt mit Keksen, Gutscheinen (z.B. für eine Fahrt mit dem Riesenrad auf dem Frühlingsdom oder für eine Wanderung zur Nordspitze auf Fanö oder für eine Radtour nach des Hasenmannes Wahl …), T-Shirts, Socken, Boxbandagen, einem Tischkalender, einer DVD und einer CD.

Und … der Adventskalender hat sich perfekt ins Raumkonzept eingefügt …

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Ich habe natürlich auch einen Adventskalender vom Hasenmann bekommen – und auch er lässt sich jedes Jahr etwas Neues einfallen.

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In diesem Jahr hat er sich mit dem Hammer auf den Daumen gehauen, als er den Nagel in die Wand schlagen wollte. Dass bei diesem Unterfangen dann auch noch die Uhr heruntergefallen ist und durchaus reparaturbedürftig war, verschweige ich an dieser Stelle lieber. Ich hab’s ja wieder hinbekommen. Nur die Wand hat noch einen Schmiss, der demnächst aber auch wieder verschwunden sein wird.

Adventskalender 3.0

 

Alle Jahre wieder bekommt der Hasenmann einen selbst kreierten und gebastelten/gebauten Adventskalender von mir – in diesem Jahr ist es schon der dritte.

Die Idee dafür kam mir beim Basteln des letzten Adventskalenders – ein Jahr habe ich sie mit mir rumgeschleppt und gedanklich den Bauplan entworfen, verworfen, neu entworfen, wieder verworfen usw. Im November diesen Jahres hatte ich den Plan dann soweit perfektioniert, dass ich zur Tat schreiten konnte.

Vorweg nur so viel – vermutlich wird sich der Hasenmann mindestens noch einmal an diesem Meisterwerk Konstrukt erfreuen müssen dürfen, denn es steckt doch einiges an Arbeit und Nerven in diesem Teil.

Und so fing alles an – das Bau- und Handwerksmaterial:

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  • Holzsäge und Sägelade
  • Bohrmaschine und 8-mm-Holzbohrer
  • 6 MDF-Platten ( 10 cm x 48 cm x 1 cm)
  • 7 Rundstäbe aus Holz (Durchmesser: 8 mm, Länge: 100 mm)
  • 24 Acrylkugeln mit Aufhänger (Durchmesser: 7 cm)
  • 24 Schraubhäkchen
  • Strohseide in 5 verschiedenen aufeinander abgestimmten Farben
  • Holzleim
  • Serviettenkleber und Pinsel
  • Spraylack (farblich passend zu den Farben der Strohseide in Granitoptik)
  • weihnachtliche Konturensticker in Gold – Motive und Zahlen
  • Naschkram zum Befüllen
  • Geduld und Fingerspitzengefühl (und davon nicht zu knapp)

Bauanleitung:

  1. Aus den Rundstäben werden 60 (in Worten: sechzig) Stäbchen á 10 cm gesägt. Ich hatte mir vorsorglich 7 Stäbe á 1,00 m gekauft – nur für den Fall dass … und so … (Das war eine gute Entscheidung. Das Stück was ich dann über hatte, hab ich in meine Adventsdekoration einfließen lassen)
  2. Für die MDF-Platten hab ich mir ein Schablone gefertigt, auf der ich die Position der Stäbe und Schraubhäkchen markiert habe (die Schablone habe ich – wie dann später auch die MDF – mit “oben” und “unten” gekennzeichnet – das hilft beim späteren Zusammenbauen)

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  3. An den gekennzeichneten Stellen kommt jetzt die Bohrmaschine mit dem 8-mm-Holzbohrer zum Einsatz. Vorsichtig bohren, denn die Bohrungen dürfen nicht “durchgehen” – von beiden Seiten “anbohren” – in diese nicht durchgehenden Bohrungen werden später die Stäbchen gesetzt und verleimt.
  4. Jetzt wird’s richtig fummelig: In die “An”Bohrungen werden nun die Stäbchen gesetzt und mit Holzleim fixiert – es empfiehlt sich, Etage für Etage abzuarbeiten und immer wieder den Leim trocknen zu lassen, sonst wird das ganze Gerät derart instabil. dass es schwankt und wankt und schließlich zusammenfällt. Wer alle Etagen aufeinander gesetzt hat, ist ein Meister der Geduld (ich hatte danach echt sowas von die Nase voll).
  5. Zwischenzeitlich kann man sich den Acrylkugeln zuwenden.
    Die Strohseide wird in kleine Fitzelchen gerissen und dann mit den Serviettenkleber auf die Innenseite der Acrylkugeln geklebt – Vorsicht am Rand; diesen bitte nicht bekleben, sonst kann man die Kugelhälften nach dem Trocknen nicht mehr zusammenfügen.

    Nach 8 Stunden werkeln (die Hauptarbeit ist geschafft) ist dieses hier das Ergebnis:

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  6. Wenn das Holzgerüst vollständig durchgetrocknet ist, wird dieses mit dem Sprühlack farblich besprüht. nach dem Durchtrocknen noch die Schraubhäkchen eindrehen.
  7. Die Acrylkugeln werden nach dem Durchtrocknen zusammengefügt und mit den weihnachtlichen Konturenstickern verziert – Zahlen nicht vergessen. Kugeln befüllen und in das Holzgerüst einhängen.
  8. FERTIG!!!

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Der Hasenmann hat sich gefreut – es blieb ihm auch nichts anderes übrig.

 

Edit 01.12.2009, abends:

Vom Hasenmann habe ich natürlich auch einen Adventskalender bekommen – Edition 3.1.

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Edit 07.12.2009, abends:

Und von Muddi gab’s neben den obligatorischen Aldi-Schokoladen-Kalendern (die wir “Kinder” erst dann plündern, wenn so gar nichts mehr im Haus ist – frei nach dem Motto: In der Not frisst der Teufel Fliegen! – so ist das nunmal mit den Traditionen in des Hasenmannes Ursprungsfamilie) diesen Kalender hier, der prall gefüllt mit Rubbellosen ist. Der Hasenmann rubbelt an den geraden Tagen, ich an den ungeraden.

Ich baue auf Ihre Verschwiegenheit, denn Muddi sollte besser nicht erfahren, wie wir Ihre Adventskalender (die mit der Schokolade) wertschätzen.

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Edit 20.12.2009, mittags:

Jetzt, 4 Tage vor Heiligabend, haben wir schon sage und schreibe 5,50 € errubbelt – die Spannung steigt: Was werden wir uns davon leisten?

Edit 28.12.2009, mittags

Nachdem am Weihnachtstag noch sage und schreibe 0,50 € errubbelt wurde, hat uns die Adventszeit um unglaubliche 6,00 € bereichert. Wir wissen noch immer nicht, in was wir sie gewinnbringend investieren. Bei dem Schnitt sicher nicht in neue Rubbellose – was wir haben, haben wir.

Küchenboards – Geburtstagsgeschenk für den Hasenmann

Ich hab es neulich ja schon einmal angedeutet. Auch beim Geburtstagsgeschenk für den Hasenmann hab ich meiner kreativen Ader freien Lauf gelassen.

Mit seinen Photostativ hat er aber auch etwas nicht selbst kreiertes bekommen.

Wir waren in diesem Sommer in unserem ersten gemeinsamen Urlaub auf Fanö in Dänemark. Im Juni sind noch ganz wenige Touristen dort und so haben wir die Ruhe genossen und sind in den kleinen Orten auf der Insel auch mal Bummeln gewesen; und dabei haben wir etwas entdeckt, wofür mein Hasenmann gleich Feuer und Flamme war.

Ich glaube, am liebsten hätte er genau das Teil genau dort gekauft, wenn, ja wenn wir den Platz dafür gehabt hätten.

Und dann guckt er mich an und fragt, ob man sowas nicht auch selbst bauen könnte.

Klar, können tut man das sicher – man schon … er wohl eher nicht.

Und schon war die Idee für sein Geburtstagsgeschenk geboren.

Etwas kleiner als das Original, dafür aber genau für unsere Küche passend (auf mein Gewürzregal würde ich nie und nimmer verzichten, auch nicht für meinen Hasenmann).

Und damit das Gleichgewicht wieder hergestellt ist und auch auf der anderen Seite meines Gewürzregales ein Pendant hängt, habe ich passend zum Tassenboard noch dieses Teil hier entworfen.

Memo

Tassen

Das ganze hat sogar einen praktischen Nebeneffekt – mein Hasenmann ist nämlich etwas vergesslich. Hinzu kommt, dass ich aufgrund seiner Arbeitszeiten für die Einkäufe zuständig, vom Frühstückmachen aber befreit bin, so dass ich zur Neige gehende Lebensmittel nicht immer gleich auf dem Zettel habe. Jetzt schreibt er mir alles ans Memoboard und ich bin auf dem Laufenden.

Im Ganzen sieht’s in unserer Küche jetzt so aus:

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Das Beste:

Das Bauen dieser beiden Teile ist zwar bissi zeitaufwendig, allein schon durch die Malerarbeiten, aber absolut easy – keine besondere Kunst.

Und das Schönste:

Wir haben jeden Tag eine Erinnerung an unseren ersten gemeinsamen Urlaub.

Material für das Tassenboard:

  • 3 Holzleisten á 75 mm x 25 mm x 10 mm
  • 5 Holzleisten á 39 mm x 25 mm x 10 mm
  • Die Leisten habe ich mir passgenau im Baumarkt zuschneiden lassen.
  • Holzlasur weiß und Pinsel, Holzleim und Holznägel
  • Bohrmaschine und Holzbohrer
  • 12 Tassenhaken in weiß (die Tassen sind auch neu – IKEA Serie 365+)
  • Holzstreuteile (ich hätte gerne kleine Steuerräder gehabt, hab aber keine gefunden, so sind es Blumen und Schmetterlinge geworden)
  • Schraubzwingen zum Fixieren

Bauanleitung Tassenboard:

Das Tassenboard zu bauen, war absolut easy – man muß nur sehr genau arbeiten – ausreichend Zeit und Ruhe ist daher sehr von Vorteil.

Die lasierten Leisten werden so aufeinander gelegt, dass die Abstände zwischen Ihnen gleichmäßig sind. An den Schnittstellen werden sie mit Holzleim und Schraubzwingen fixiert. Nachdem der Holzleim getrocknet ist, habe ich die Leisten von hinten sicherheitshalber noch mit Holznägeln verbunden. Bei Spaxschrauben hatte ich etwas zu viel Angst davor, dass mir das Holz splittert.

Zum Schluss werden noch die Tassenhaken gleichmäßig verteilt. Oben, mittig und unten habe ich jeweils 2 Haken zwischen die vertikalen Leisten platziert, auf den anderen beiden Querleisten sind jeweils 3 Haken an den Schnittstellen platziert. Die Haken habe ich zur Zierde jeweils mit einem Streuteil hinterlegt (Vorbohren nicht vergessen, sonst splittert das Holz).

Tasse-Detail

Das Tassenboard wird mit vier Schrauben an allen Ecken an der Wand gehalten (Löcher hierfür bereits ins Board bohren).

Material für das Memo-Board:

  • Kiefernholzplatte 75 mm x 39 mm x 6 mm
  • Die Platte habe ich mir im Baumarkt zuschneiden lassen – vertikal verlaufende Maserung.
  • Holzleiste 39 mm x 20 mm x 20 mm
  • Holzlasur in weiß
  • zartgrüne Dispersionsfarbe (Rest von der Wandfarbe)
  • 5 Haken
  • Stahlplatte 25 mm x 50 mm
  • Haftgrund
  • Tafellack schwarz (grün wäre angesichts der grünen Küchenwände vielleicht auch nicht schlecht gewesen, aber ich bin konservativ und Tafeln waren bei mir in der Schule immer schwarz)
  • Pinsel und Farbrolle
  • abgeflachte Dekoteile und Magneten
  • Strandgut Original Fanö, Muscheln und Dekoelement Möwe
  • Buchstaben M, E, M, O
  • weiße Lackfarbe
  • Alleskleber, Holzleim, Schraubzwingen, Bohrmaschine, Holzbohrer, Holznägel

Bauanleitung Memo-Board:

Das memo-Board ist etwas arbeitsintensiver, aber auch absolut easy zu bauen.

Die Kiefernholzplatte wird zunächst weiß lasiert. Die Stärke der Lasur bestimmt jeder nach seinem Geschmack. Je öfter aufgetragen, desto weniger schimmert das Holz und die Maserung durch. Die beiden Streifen links und rechts in Wandfarbe habe ich angebracht, da mir es neben der Magnettafel ansonsten etwas zu kahl gewesen wäre. Eine Bordüre wäre aber des Guten wieder zu viel gewesen.

Die Stahlplatte wird beidseitig mit Haftgrund bestrichen. Wenn dieser trocken und überstreichbar ist, wird die Rückseite der Platte mit weißer Lackfarbe gestrichen – mindestens zwei Mal. Wenn die weiße Farbe durchgetrocknet ist, wird die Vorderseite mit schwarzem Tafellack gestrichen. Um ein glattes Ergebnis zu erzielen, habe ich hier mit einer Farbrolle gearbeitet. Drei Anstriche halte ich minimal für erforderlich.

Sobald die Farbe trocken ist, kann man den Schriftzug mit Alleskleber anbringen.

Die Magnete habe ich – da ich keine schönen handelsüblichen gefunden habe – aus hinten abgeflachten Dekoelementen selbst gemacht, indem ich auf die Rückseite kleine Magneten mit Alleskleber geklebt habe. Hält prima und sieht individuell aus.

Als nächstes habe ich das Strandgutteil mit ein paar Muscheln und einem Dekoelement (Möwe) beklebt. So hat unser Mitbringsel einen schönen und angemessenen Platz bekommen.

Nun noch die Leiste lasieren. Diese wird mit Holzleim und Schraubzwingen an der Kiefernholzplatte fixiert. Wenn der Kleber getrocknet ist, kann man auch diese Leiste mit Holznägeln zusätzlich fixieren. Die 5 Haken werden gleichmäßig auf der Leiste verteilt und angebohrt. So haben Geschirr- und Handtuch sowie Topflappen auch endlich mal einen festen Platz.

Zum Schluss werden die einzelnen Teile angeordnet, ausgerichtet und mit Alleskleber fixiert (Heißkleber bringt gar nichts).

4 Löcher an alle Ecken und schon kann auch dieses Board an der Wand aufgehängt werden.

 

Leuchtkugeln

Es wird mal wieder Zeit für eine kleine Bastel- und Dekoidee, die ich schon vor geraumer Zeit umgesetzt habe.

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Zeitaufwand:   ca. 2 Stunden

Arbeitsmaterial

  • 3 Acrylkugeln (Durchmesser: 12 cm, 10 cm, 8 cm)
  • Strohseide (hier in Creme)
  • 10er Lichterkette
  • Heißklebepistole
  • Serviettenkleber und Pinsel
  • Deko (hier Holzschale von IKEA, Kieselsteine, künstliches Bambusgras und Orchideenblüten)

Bastelanleitung:

Mit der Heißklebepistole (ohne Klebestift) wird um die Aufhängung der Acrylkugeln herum ein Loch geschmolzen, das so groß ist, dass die Lichter der Lichterkette hindurch passen (die Aufhängung geht damit verloren). Eventuell entstehende scharfe Ränder werden mit einer Zange abgekniffen oder mit einer Feile vorsichtig entgratet.

Die Acrylkugeln wieder zusammenfügen.

Aus der Strohseide kleine Schnipsel (max. 2 cm x 2 cm) herausreißen.

Nun die Schnipsel Strohseide mit Serviettenkleber auf die Acrylkugeln von außen flächendeckend aufkleben. Überlappungen fallen später nicht auf. Zum Trocknen die Kugeln über einen Schaschlikspieß stülpen und in einem Glas aufstellen.

Nachdem die Kugeln trocken sind die Lichter der Lichterkette in die Acrylkugeln stecken (1 x 5, 1 x 3, 1 x 2).

Schließlich werden die Kugeln noch dekorativ angeordnet und mit weiteren Dekoelementen ergänzt (dabei so arbeiten, dass die Stromleitung so gut es geht verdeckt wird).

An einem wirkungsvollen Ort aufstellen, Stromversorgung anschließen und schon ist ein schöner Eyecatcher für die Wohnung fertig.