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Weihnachtspost

19. Dezember 2009

Ich dachte schon, ich schaffe es wegen der vielen Arbeit im Büro gar nicht mehr, meine Weihnachtspost zu basteln und auf den Weg zu bringen. Es ist zwar nicht soooooo viel Post, aber immerhin. Und wenn man wie ich alle Karten selbst bastelt, dauert es auch etwas länger. Kaufen kann ja jeder.

Alle-Karten

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Adventskalender 3.0

1. Dezember 2009

 

Alle Jahre wieder bekommt der Hasenmann einen selbst kreierten und gebastelten/gebauten Adventskalender von mir – in diesem Jahr ist es schon der dritte.

Die Idee dafür kam mir beim Basteln des letzten Adventskalenders – ein Jahr habe ich sie mit mir rumgeschleppt und gedanklich den Bauplan entworfen, verworfen, neu entworfen, wieder verworfen usw. Im November diesen Jahres hatte ich den Plan dann soweit perfektioniert, dass ich zur Tat schreiten konnte.

Vorweg nur so viel – vermutlich wird sich der Hasenmann mindestens noch einmal an diesem Meisterwerk Konstrukt erfreuen müssen dürfen, denn es steckt doch einiges an Arbeit und Nerven in diesem Teil.

Und so fing alles an – das Bau- und Handwerksmaterial:

Adventskalender_001

  • Holzsäge und Sägelade
  • Bohrmaschine und 8-mm-Holzbohrer
  • 6 MDF-Platten ( 10 cm x 48 cm x 1 cm)
  • 7 Rundstäbe aus Holz (Durchmesser: 8 mm, Länge: 100 mm)
  • 24 Acrylkugeln mit Aufhänger (Durchmesser: 7 cm)
  • 24 Schraubhäkchen
  • Strohseide in 5 verschiedenen aufeinander abgestimmten Farben
  • Holzleim
  • Serviettenkleber und Pinsel
  • Spraylack (farblich passend zu den Farben der Strohseide in Granitoptik)
  • weihnachtliche Konturensticker in Gold – Motive und Zahlen
  • Naschkram zum Befüllen
  • Geduld und Fingerspitzengefühl (und davon nicht zu knapp)

Bauanleitung:

  1. Aus den Rundstäben werden 60 (in Worten: sechzig) Stäbchen á 10 cm gesägt. Ich hatte mir vorsorglich 7 Stäbe á 1,00 m gekauft – nur für den Fall dass … und so … (Das war eine gute Entscheidung. Das Stück was ich dann über hatte, hab ich in meine Adventsdekoration einfließen lassen)
  2. Für die MDF-Platten hab ich mir ein Schablone gefertigt, auf der ich die Position der Stäbe und Schraubhäkchen markiert habe (die Schablone habe ich – wie dann später auch die MDF – mit “oben” und “unten” gekennzeichnet – das hilft beim späteren Zusammenbauen)

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  3. An den gekennzeichneten Stellen kommt jetzt die Bohrmaschine mit dem 8-mm-Holzbohrer zum Einsatz. Vorsichtig bohren, denn die Bohrungen dürfen nicht “durchgehen” – von beiden Seiten “anbohren” – in diese nicht durchgehenden Bohrungen werden später die Stäbchen gesetzt und verleimt.
  4. Jetzt wird’s richtig fummelig: In die “An”Bohrungen werden nun die Stäbchen gesetzt und mit Holzleim fixiert – es empfiehlt sich, Etage für Etage abzuarbeiten und immer wieder den Leim trocknen zu lassen, sonst wird das ganze Gerät derart instabil. dass es schwankt und wankt und schließlich zusammenfällt. Wer alle Etagen aufeinander gesetzt hat, ist ein Meister der Geduld (ich hatte danach echt sowas von die Nase voll).
  5. Zwischenzeitlich kann man sich den Acrylkugeln zuwenden.
    Die Strohseide wird in kleine Fitzelchen gerissen und dann mit den Serviettenkleber auf die Innenseite der Acrylkugeln geklebt – Vorsicht am Rand; diesen bitte nicht bekleben, sonst kann man die Kugelhälften nach dem Trocknen nicht mehr zusammenfügen.

    Nach 8 Stunden werkeln (die Hauptarbeit ist geschafft) ist dieses hier das Ergebnis:

    Adventskalender_002

  6. Wenn das Holzgerüst vollständig durchgetrocknet ist, wird dieses mit dem Sprühlack farblich besprüht. nach dem Durchtrocknen noch die Schraubhäkchen eindrehen.
  7. Die Acrylkugeln werden nach dem Durchtrocknen zusammengefügt und mit den weihnachtlichen Konturenstickern verziert – Zahlen nicht vergessen. Kugeln befüllen und in das Holzgerüst einhängen.
  8. FERTIG!!!

    Adventskalender_003

Der Hasenmann hat sich gefreut – es blieb ihm auch nichts anderes übrig.

 

Edit 01.12.2009, abends:

Vom Hasenmann habe ich natürlich auch einen Adventskalender bekommen – Edition 3.1.

Adventskalender_006

Edit 07.12.2009, abends:

Und von Muddi gab’s neben den obligatorischen Aldi-Schokoladen-Kalendern (die wir “Kinder” erst dann plündern, wenn so gar nichts mehr im Haus ist – frei nach dem Motto: In der Not frisst der Teufel Fliegen! – so ist das nunmal mit den Traditionen in des Hasenmannes Ursprungsfamilie) diesen Kalender hier, der prall gefüllt mit Rubbellosen ist. Der Hasenmann rubbelt an den geraden Tagen, ich an den ungeraden.

Ich baue auf Ihre Verschwiegenheit, denn Muddi sollte besser nicht erfahren, wie wir Ihre Adventskalender (die mit der Schokolade) wertschätzen.

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Edit 20.12.2009, mittags:

Jetzt, 4 Tage vor Heiligabend, haben wir schon sage und schreibe 5,50 € errubbelt – die Spannung steigt: Was werden wir uns davon leisten?

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Endlich … Mein Bastelschrank

14. November 2009

Bevor ich mich jetzt aufbrezel – Sie wissen, wir sind eingeladen und total lustlos begeistert – muss ich aber noch mal eben schnell von meiner neuen Errungenschaft berichten.

Wie ich anderenorts bereits berichtete, sollte unser alter Kleiderschrank doch zu meiner Schatzkammer meinem Bastelschrank umfunktioniert werden. Nun sind wir Ende Oktober endlich dazu gekommen, unser Hobby-Gäste-Was-auch-immer-nur-kein-Kinder-Zimmer weiter gemütlich einzurichten. Der Teppich war endlich da und wurde prompt verlegt. Vorab haben wir unseren alten Kleiderschrank auseinander gebaut, weil unsere lieben Umzugshelfer seinerzeit (wohl in der Hoffnung, endlich der Plackerei ein schnelleres Ende bereiten zu können) mehr recht als schlecht zusammen gebaut hatten. Wie dieses Teil jetzt in seinen Einzelteilen so vor uns lag, entschied mein Hasenmann kurzerhand, diesen nicht mehr zusammen bauen zu wollen, weil er irgendwie seinen letzten Herren gefunden hatte und nun auch irgendwie nicht mehr so schön war. Ich sah meine Felle davon schwimmen – Bastelschrank adele!

Schmollschnute! Schnief!

Nun wäre mein Hasenmann ja nicht mein Hasenmann, wenn er nicht genau wüsste, was in mir vorgeht und worüber ich mich freue, wonach ich mich schon so lange gesehnt habe. Und so schlug er mir nach einer kurzen Atempause vor, dass wir uns noch einen kleinen Pax holen sollten, dessen Inneneinrichtung ich mir auch selbst aussuchen dürfe, nur auf die Türen sollten wir mit Rücksicht auf unsere Haushaltskasse und der ungeplanten Ausgabe verzichten.

Erwähnte ich bereits, dass ich meinen Hasenmann liebe?!

Aufatmen! Freudiges Seufzen!

So sind wir dann am nächsten Tag nach Feierabend kurzerhand zum gelb-blauen Möbelriesen gefahren und haben uns meinen neuen Bastelschrank gekauft!

Boah, diese Schlepperei, aber Augen zu und durch!

Einen Tag später hat mir der Hasenmann den Korpus aufgebaut und ich ihn mir am Wochenende eingerichtet. Und nun stehe ich voller Stolz vor meinem neuen Schätzelein.

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Drumherum ist es noch bissi kahl, aber im Dezember habe ich eine Woche Urlaub – da nehme ich mir die Wandgestaltung vor. Sobald es unsere Haushaltskasse zulässt und wir uns für ein Modell einigen konnten, kommt auch noch ein Schlafsofa dazu; dann ist unser Hobby-Gäste-Was-auch-immer-nur-kein-Kinder-Zimmer auch endlich fertig und vorzeigbar.

Basteln macht jetzt richtig Spaß, weil es nicht gleich nach einem Tieffliegerangriff aussieht, sobald ich angefangen habe. Selbst das Aufräumen macht Spaß, weil alles seinen schnell erreichbaren Platz hat.

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Ab jetzt hat mein Chaos System.

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Auf zu neuen Taten!

Und der Hasenmann ist auch glücklich – weil ich nicht die ganze Wohnung in ein Kriegsgebiet verwandele, nur weil ich mal wieder im Papierfieber bin.

Und nun hilft keine Verzögerungstaktik mehr – ich muss mich langsam fertig machen und versuchen, in der hintersten Ecke noch ein wenig Enthusiasmus für die Geburtstagsfeier zu finden.

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Waterfall Card

14. November 2009

Und da dachte ich, ich wäre in diesem Jahr durch mit den Geburtstagen und könnte mich allmählich gedanklich auf Weihnachtskarten einstellen, bis dann in dieser Woche doch noch eine Einladung ins Haus geflattert kam. Der Hasenmann und ich sind total lustlos begeistert.

Ich brauchte also mal wieder ein Geschenk. Was aber schenkt man jemandem, der irgendwie so gar keine Interessen zu haben scheint, der alleine das Haus nicht verlässt, der alleine nichts unternimmt, der alleine lebt, aber nichts mit sich anzufangen weiß, wenn er alleine ist. Schon irgendwie traurig so ein Leben, oder? Aber wer bin ich, anderer Leute leben bewerten zu wollen? Jeder soll glücklich sein und werden, wie er es mag. Nach langem Überlegen bin ich dann doch wieder in der Buchhandlung gelandet. Ich schenke sehr gerne Dinge, über die ich mich auch freuen würde.

Das Hamburger Abendblatt gibt zusammen mit Helmuth Karasek eine 20-bändige Literaturreihe heraus, in der jedes Buch einen Bezug zu Hamburg hat. Ich freue mich schon immer jede Woche auf die neue Buchbeschreibung. Am liebsten würde ich mir immer sofort jedes Buch holen, aber erstens ginge das trotz der erschwinglichen 9,95 € pro Band mit der Zeit bissi ins Geld, und zweitens hab ich momentan gar nicht die Zeit, so viel zu lesen. Immerhin, eines dieser Bücher habe ich bereits.  Ein zweites wird heute Abend verschenkt.

Natürlich nicht ohne Karte.  Die gibt’s hier:

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Eine Waterfall-Card, zu der man im Netz unendlich viele Inspirationen geliefert bekommt. Ich hab die Idee erstmals bei Dawn entdeckt (irgendwie bastel ich zur Zeit hauptsächlich Dawn-Karten, aber ihre sind irgendwie die Besten).

Materialliste:

  • Kartenkarton in Orange-Hellbraun
  • Designpapier in korrespondierenden Farben (hier von Creative Memories aus irgendeinem Starterkit)
  • Kartenkarton in Hellbeige
  • 3 Eyelets in Gold viereckig
  • Geschenkband Organza in hellbraun
  • Stempel “Aufgeschlagenes Buch”
  • Stempelfarbe, Kleberoller, Lineal, Bleistift, Cuttermesser, Falzstab, Eyeletwerkzeug, doppelseitiges Klebeband, Gelschreiber in Rot

Zuschnitt:

  • Kartenrohling aus orangebraunem Karton: 4 1/4" x 5 1/2"
  • Designpapier´: 4" x 5 1/4"
  • 4 Stck. bestempelte Motivkarten, hellbeiger Karton: 1 7/8" x 1 7/8"
  • 4 Stck. Unterlegkarten, orangebrauner Karton: 2 " x 2"
  • Lasche aus orangebraunem Karton: 2" x 9"; Falze bei 2", 2 3/4", 3 1/2" und 4 1/4"
  • Steg aus orangebraunem Karton: 4" x 3/4"

Wenn erst einmal alles zugeschnitten ist, geht es ruckizucki weiter.

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Die Motivkärtchen werden gestempelt und mit Rahmen aus kleinen Strichel- oder Wellenlinien mit dem roten Gelschreiber verziert. Danach werden diese auf die orangebraunen Unterlegkärtchen geklebt.

Das Designpapier wird auf den Kartenrohling geklebt. Der Steg wird nicht zu hoch und nicht zu tief platziert und mit den Eyelets auf der Grundkarte fixiert.

Die Lasche wird an den beschrieben Stellen gefaltet. Das erste Motivkärtchen wird komplett auf die 2" x 2"-Flache geklebt. Die nächsten Kärtchen werden nur im Bereich der nächsten Falzfläche aufgeklebt. Das andere Ende der Lasche wird so zwischen Karte und Steg geführt, dass die Motivkärtchen oben auf liegen; platzieren und vorderen Teil der Lasche unter dem untenliegenden Motivkärtchen auf den Steg kleben (im Bild erkennt man den vorbereiteten doppelseitigen Klebestreifen).

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An der Lasche unten noch schnell ein Eyelett angebracht, Schmuckband durchgezogen, verknotet und fertig.

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Der kleine Gruß an den Beschenkten wird auf der ausgezogenen Lasche platziert.

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Sorry für die schlechte Bildqualität, mein Blitz scheint es ein bissi zu gut gemeint zu haben.

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Gift Card Holder – abgewandelt

8. November 2009

Wie bereits an anderer Stelle berichtet hatte das liebe Tantchen Geburtstag. Im Hause Nebelschwaden gibt es seit geraumer Zeit keine Gratulation und kein Geschenk mehr ohne eine selbst gebastelte Karte dazu.

Dieses Mal habe mich wieder von Dawn inspirieren lassen und Ihren Gift Card Holder ein klein wenig abgewandelt.

Das ist das Ergebnis:

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Und das Innenleben:

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Material:

  • Kartenkarton in Braun, Hellblau, Beige
  • 2 designerpapiere von Creative Memories (irgendein Starterkit)
  • Stempel “Geschenk”
  • Gelschreiber in Hellblau und Rot
  • Hortensienblüten aus Seide in verschiedenen Farben
  • Brads “Sterne”
  • Lineal, Bleistift, Cuttermesser, Eckenrunder, Falzstab, Kleberoller und 3-D-Pads, Wassertankpinsel und Stempelfarbe zum Colerieren

Papierzuschnitt:

  • Grundkarte aus braunem Karton: 4 1/4" x 10 3/4" – Falze bei 4 1/4" und 8 3/4"; an der kürzen Falz die Kanten mit dem Eckenrunder abrunden
  • Designpapiere: jeweils 4" x 4" und 1 3/4" x 4"; bei letzteren zwei Ecken der langen Seite mit dem Eckenrunder abrunden
  • Motivkarte bestempelt: 2 1/4" x 1 5/8"
  • Motivunterlegkarte hellblau: 2 3/8" x 1 7/8"
  • Motivunterlegkarte braun: 2 5/8" x 2 1/8"
  • Grußkärtchen: 2" x 5/8"

Der Zuschnitt dauert irgendwie immer am längsten. Danach geht’s ganz schnell.

Das Stempelmotiv wird mittels Stempelfarbe und Wassertankpinsel coloriert. Der Rahmen wird durch kleine Schlängellinien mit einem roten Gelschreiber gemalt. Danach die Motivkarte auf die hellblaue Unterlegkarte kleben und dann das Konstrukt auf die braune Unterlegkarte kleben. Hier wird der Rahmen mit hellblauem Gelschreiber gepunktet.

Die Designpapiere werden jeweils innen und außen auf den Kartenrohling geklebt. Dabei sowohl innen als auch außen die zwei verschiedene Designpapiere verwenden. Bevor das quadratische Innenpapier eingeklebt wird, werden die Blüten mittels der Brads platziert und befestigt.

Karte zusammenfalten und die Motivkarte mittels 3-D-Pads (nur an der unteren Seite) auf die Karte kleben, so dass diese als Verschluss fungiert. ; das Grußkärtchen beschriften und aufkleben.

Fertig!

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Karte Geldfrosch I

13. Oktober 2009

Die Karte nun ist für meinen “kleinen” Neffen, der – wie ich bereits erwähnte – auch schon 14 Jahre alt wird.

Er ist mir mehr als sein älterer Bruder ans Herz gewachsen – oder sagen wir lieber anders, denn ich habe ihn als er gerade mal 3 Monate alt war wie ein Pflegekind betreut – ganze drei Monate. Ich habe ihn morgens aus dem Bett geholt und habe ihn solange betreut, bis ich ihn abends wieder ins Bett gelegt habe – ganze drei Monate lang. Er war sozusagen ein kleines Sorgenkind. Kaum auf der Welt hatte er Gelbsucht – für Septemberkinder nicht ungewöhnlich, aber er blieb gleich dreimal länger unter der Sonne als die anderen. Und dann Pseudokrupp – jetzt ist Asthma draus geworden.

Meine Schwägerin musste sich schnell nach der Geburt wieder um ihren Laden kümmern – auch wir (mein Bruder und ich) sind neben Gärtnerei und Blumenladen groß geworden. Ich war mit meinem Studium durch und bis zum Referendariat hatte ich ein viertel Jahr Leerlauf, den mir dann mein Lümpel füllte.

Er hat auch später noch immer an mir gehangen – wenn ich mal daheim war, bestand er darauf, in meinem Zimmer zu schlafen, auch wenn ich erst nachts heim gekommen bin – er wollte am nächsten Morgen als erstes seine Tante sehen. Süß, nä?

Und als er 11 Jahre alt war, hat es mir fast das Herz gebrochen, dass der Bruch zu meiner Familie auch bedeutete, ihn nicht mehr zu sehen. Ich wollte ihn nicht in einen Interessenkonflikt bringen und erklären konnte ich ihm all das, was mich zu dem Schritt gebracht hat, auch noch nicht – jedenfalls nicht so, dass er es hätte verstehen können.

Nun hat meine Schwägerin im letzten Herbst meinen Bruder verlassen und ist mit Lümpel in eine andere Stadt gezogen. Das war für mich die Chance, wieder Kontakt zu ihm zu bekommen. Mitte Juli haben wir uns dann das erste Mal nach über 3 Jahren für eine Stunde auf dem Hamburger Hauptbahnhof sehen können, als die beiden auf der Durchreise waren.

Und in diesen Herbstferien kommt mein Lümpel für eine Woche zu uns.

Ich freu’ mich drauf!!!

Lange Rede, kurzer Sinn: Durch die lange Trennung bin ich absolut nicht auf dem Laufenden, wo seine Interessen liegen und so doof es auch ist – ich schenke ihm lieber Geld, für das er sich was schönes kaufen kann. Ich weiß, dass er gerne puzzelt, aber von den Motiven hab ich mal wieder keine Ahnung – wenn er hier ist, kann er sich eins aussuchen, aber zwischen seinem Geburtstag und seinem Besuch bei uns liegt knapp ein Monat …

Er wird sich sicher freuen, zumal es meine Schwägerin und er nach der Trennung und dem Neustart auch nicht so dicke haben.

Für Lümpel gibt es eine Geldgeschenkkarte: Weil er immerhin schon 14 Jahre alt wird, gibt’s ein jugendliches Geschenk und weil er noch immer mehr Kind als Jugendlicher ist, ist das Motiv noch bissel kindlich verspielt.

Und so sieht’s fertig aus:

Geldfrosch-fertig

Und von innen so:

Geldfrosch-fertig-2

In das leere Feld oben links kommt unser ganz persönlicher Gruß.

Auf geht’s – die Materialien:

  • Rayher-Papier hellblau mit Blubberblasen art. nr. 78-266-000
  • Rayher-Papier hellgrün mit bunten Kreisen art. nr. 78-104-000
  • Kartenkarton dunkelblau DinA4
  • weißer Tonkarton zum Bestempeln
  • Acrylfraben zum Colorieren des Stempelabdrucks
  • Stempel Frosch (2 Stempelabrücke)
  • Fiskars Bordürenstanzer Threading Water
  • 5 Brads Motiv Libelle (bunt)
  • Buchstabensticker Hologramm
  • diverse kleine Motivsticker Hologramm  (Marienkäfer, Blume, Glücksklee)
  • Klebepads, 3-D-Klebepads
  • Schneidematte, Cuttermesser, Kleberoller, Bleistift, Schere etc. pp.

Aus dem dunkelblauen Kartenkarton wird der Kartenrohling geschnitten:

  • Breite: 6 2/8"
  • Länge: 9"
  • Falzlinien: 2" und 5 1/2"

Die kürzere Seite wird nach innen gefaltet (das wird die Geldtasche), die längere als Kartendeckel nach oben. Am Rand des Kartendeckels nun die Bordüre ausstanzen.

Geldfrosch-Step-1

Aus dem hellblauen Papier mit den Blubberlasen jetzt zwei Streifen für den Deckel und die Geldtasche schneiden:

  • Deckel: 2 6/8" x 6"
  • Geldtasche: 1 6/8" x 6"

Für die Banderole wird aus dem hellgrünen Papier mit den bunten Kreisen ein Streifen in den Maßen 1 2/8" x 8 1/2" geschnitten.

Für das Motiv auf der Banderole werden noch zwei Unterlegkarten geschnitten:

  • dunkelblau: 2" x 2 3/8"
  • hellgrün: 2 2/8" x 2 5/8"

Geldfrosch-Step-2

Für das Motiv auf der Karteninnenseite rechts oben brauchen wir auch noch zwei Unterlegkarten:

  • hellgrün: 2" x 2 3/8"
  • hellblau: 2 2/8" x 2 5/8"

Und jetzt werden die Teile einfach nur noch zusammen gefügt:

Der Kartenrohling wird gefalzt, dabei wird die Innentasche an der rechten und linken Seite an den Kartenrücken geklebt, so dass hier die Geldtasche entsteht.

Die hellblauen Papierstreifen werden auf den Kartendeckel und die Geldtasche geklebt.

Auf dem Kartendeckel werden im oberen Bereich die Libellenbrads angebracht. Um die Klammern auf der Rückseite abzudecken, wird hier das Froschmotiv mit einfachen Klebepads auf die Unterlegkarten geklebt, wobei die letzte Unterlegkarte mit den 3-D-Klebepads auf die Karte geklebt wird.

Die Banderole wird um die Karte gelegt und so verklebt, dass diese von der Karte abgezogen und wieder aufgeschoben werden kann. Auf die Banderole kommt dann nur noch das Froschmotiv, dass mit 3-D-Klebepads auf die Unterlegkarten geklebt wird. Die letzte Unterlegkarte wird dann mit einfachen Klebepads oder dem Kleberoller auf die Banderole geklebt.

Und das war’s auch schon.

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Küchenboards – Geburtstagsgeschenk für den Hasenmann

22. September 2009

Ich hab es neulich ja schon einmal angedeutet. Auch beim Geburtstagsgeschenk für den Hasenmann hab ich meiner kreativen Ader freien Lauf gelassen.

Mit seinen Photostativ hat er aber auch etwas nicht selbst kreiertes bekommen.

Wir waren in diesem Sommer in unserem ersten gemeinsamen Urlaub auf Fanö in Dänemark. Im Juni sind noch ganz wenige Touristen dort und so haben wir die Ruhe genossen und sind in den kleinen Orten auf der Insel auch mal Bummeln gewesen; und dabei haben wir etwas entdeckt, wofür mein Hasenmann gleich Feuer und Flamme war.

Ich glaube, am liebsten hätte er genau das Teil genau dort gekauft, wenn, ja wenn wir den Platz dafür gehabt hätten.

Und dann guckt er mich an und fragt, ob man sowas nicht auch selbst bauen könnte.

Klar, können tut man das sicher – man schon … er wohl eher nicht.

Und schon war die Idee für sein Geburtstagsgeschenk geboren.

Etwas kleiner als das Original, dafür aber genau für unsere Küche passend (auf mein Gewürzregal würde ich nie und nimmer verzichten, auch nicht für meinen Hasenmann).

Und damit das Gleichgewicht wieder hergestellt ist und auch auf der anderen Seite meines Gewürzregales ein Pendant hängt, habe ich passend zum Tassenboard noch dieses Teil hier entworfen.

Memo

Tassen

Das ganze hat sogar einen praktischen Nebeneffekt – mein Hasenmann ist nämlich etwas vergesslich. Hinzu kommt, dass ich aufgrund seiner Arbeitszeiten für die Einkäufe zuständig, vom Frühstückmachen aber befreit bin, so dass ich zur Neige gehende Lebensmittel nicht immer gleich auf dem Zettel habe. Jetzt schreibt er mir alles ans Memoboard und ich bin auf dem Laufenden.

Im Ganzen sieht’s in unserer Küche jetzt so aus:

Küche-001

Das Beste:

Das Bauen dieser beiden Teile ist zwar bissi zeitaufwendig, allein schon durch die Malerarbeiten, aber absolut easy – keine besondere Kunst.

Und das Schönste:

Wir haben jeden Tag eine Erinnerung an unseren ersten gemeinsamen Urlaub.

Material für das Tassenboard:

  • 3 Holzleisten á 75 mm x 25 mm x 10 mm
  • 5 Holzleisten á 39 mm x 25 mm x 10 mm
  • Die Leisten habe ich mir passgenau im Baumarkt zuschneiden lassen.
  • Holzlasur weiß und Pinsel, Holzleim und Holznägel
  • Bohrmaschine und Holzbohrer
  • 12 Tassenhaken in weiß (die Tassen sind auch neu – IKEA Serie 365+)
  • Holzstreuteile (ich hätte gerne kleine Steuerräder gehabt, hab aber keine gefunden, so sind es Blumen und Schmetterlinge geworden)
  • Schraubzwingen zum Fixieren

Bauanleitung Tassenboard:

Das Tassenboard zu bauen, war absolut easy – man muß nur sehr genau arbeiten – ausreichend Zeit und Ruhe ist daher sehr von Vorteil.

Die lasierten Leisten werden so aufeinander gelegt, dass die Abstände zwischen Ihnen gleichmäßig sind. An den Schnittstellen werden sie mit Holzleim und Schraubzwingen fixiert. Nachdem der Holzleim getrocknet ist, habe ich die Leisten von hinten sicherheitshalber noch mit Holznägeln verbunden. Bei Spaxschrauben hatte ich etwas zu viel Angst davor, dass mir das Holz splittert.

Zum Schluss werden noch die Tassenhaken gleichmäßig verteilt. Oben, mittig und unten habe ich jeweils 2 Haken zwischen die vertikalen Leisten platziert, auf den anderen beiden Querleisten sind jeweils 3 Haken an den Schnittstellen platziert. Die Haken habe ich zur Zierde jeweils mit einem Streuteil hinterlegt (Vorbohren nicht vergessen, sonst splittert das Holz).

Tasse-Detail

Das Tassenboard wird mit vier Schrauben an allen Ecken an der Wand gehalten (Löcher hierfür bereits ins Board bohren).

Material für das Memo-Board:

  • Kiefernholzplatte 75 mm x 39 mm x 6 mm
  • Die Platte habe ich mir im Baumarkt zuschneiden lassen – vertikal verlaufende Maserung.
  • Holzleiste 39 mm x 20 mm x 20 mm
  • Holzlasur in weiß
  • zartgrüne Dispersionsfarbe (Rest von der Wandfarbe)
  • 5 Haken
  • Stahlplatte 25 mm x 50 mm
  • Haftgrund
  • Tafellack schwarz (grün wäre angesichts der grünen Küchenwände vielleicht auch nicht schlecht gewesen, aber ich bin konservativ und Tafeln waren bei mir in der Schule immer schwarz)
  • Pinsel und Farbrolle
  • abgeflachte Dekoteile und Magneten
  • Strandgut Original Fanö, Muscheln und Dekoelement Möwe
  • Buchstaben M, E, M, O
  • weiße Lackfarbe
  • Alleskleber, Holzleim, Schraubzwingen, Bohrmaschine, Holzbohrer, Holznägel

Bauanleitung Memo-Board:

Das memo-Board ist etwas arbeitsintensiver, aber auch absolut easy zu bauen.

Die Kiefernholzplatte wird zunächst weiß lasiert. Die Stärke der Lasur bestimmt jeder nach seinem Geschmack. Je öfter aufgetragen, desto weniger schimmert das Holz und die Maserung durch. Die beiden Streifen links und rechts in Wandfarbe habe ich angebracht, da mir es neben der Magnettafel ansonsten etwas zu kahl gewesen wäre. Eine Bordüre wäre aber des Guten wieder zu viel gewesen.

Die Stahlplatte wird beidseitig mit Haftgrund bestrichen. Wenn dieser trocken und überstreichbar ist, wird die Rückseite der Platte mit weißer Lackfarbe gestrichen – mindestens zwei Mal. Wenn die weiße Farbe durchgetrocknet ist, wird die Vorderseite mit schwarzem Tafellack gestrichen. Um ein glattes Ergebnis zu erzielen, habe ich hier mit einer Farbrolle gearbeitet. Drei Anstriche halte ich minimal für erforderlich.

Sobald die Farbe trocken ist, kann man den Schriftzug mit Alleskleber anbringen.

Die Magnete habe ich – da ich keine schönen handelsüblichen gefunden habe – aus hinten abgeflachten Dekoelementen selbst gemacht, indem ich auf die Rückseite kleine Magneten mit Alleskleber geklebt habe. Hält prima und sieht individuell aus.

Als nächstes habe ich das Strandgutteil mit ein paar Muscheln und einem Dekoelement (Möwe) beklebt. So hat unser Mitbringsel einen schönen und angemessenen Platz bekommen.

Nun noch die Leiste lasieren. Diese wird mit Holzleim und Schraubzwingen an der Kiefernholzplatte fixiert. Wenn der Kleber getrocknet ist, kann man auch diese Leiste mit Holznägeln zusätzlich fixieren. Die 5 Haken werden gleichmäßig auf der Leiste verteilt und angebohrt. So haben Geschirr- und Handtuch sowie Topflappen auch endlich mal einen festen Platz.

Zum Schluss werden die einzelnen Teile angeordnet, ausgerichtet und mit Alleskleber fixiert (Heißkleber bringt gar nichts).

4 Löcher an alle Ecken und schon kann auch dieses Board an der Wand aufgehängt werden.

 

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und sonntags …

22. September 2009

 

Und ich hab gedacht, ich wäre mit den Karten im September durch, aber da ist ja auch noch Muddi – also nicht meine, sondern die von meinem Hasenmann.

Was machen wir mit Muddi?

Was ein Glück, dass ich neulich grad erst mit einer Kollegin (der aktuell kränkelnden) in der Stadt war, um für eine andere liebe Kollegin ein Geschenk zu suchen.

Gelandet sind wir dann im Compagnie Coloniale im Levantehaus in der Mönckebergstraße 7. Ich liebe diesen Laden – hier findet man fast immer ein Mitbringsel, wenn man so gar keine Idee hat. Nicht ganz billig – zugegeben – dafür aber immer etwas besonderes.

Und da hab’ ich was gesehen, was Muddi bestimmt gefällt. Die Idee für die Karte kam dann ganz automatisch.

Ich habe schon seit längerem diesen schönen Stempel hier,

stempel 

bei dem ich leider nur noch keine Verwendungsmöglichkeit gefunden habe, aber heute kam der Tag seines Einsatzes.

Am Ende stand dann diese kleine Gruppe vor mir:

und-sonntags

Süß, oder? Und das Beste … das sind nicht nur zwei Porzellanfiguren … nein:

 zum-frühstück-ein-ei

Das sind Eierbecher. Der Clou: In den Köpfen ist jeweils ein Salzsteuer integriert.

*und sonntags … zum Frühstück ein Ei!*

Ein ungewöhnlicher Geburtstagsgruß, aber immerhin passend zum Geschenk.

Materialienliste:

  • Stempel “Coffee & Croissant”, mit Stempelfarbe und Wassertankpinsel coloriert (Stempelmotiv 2 7/8" x 2")
  • Kartenrohling aus hellblauem Tonkarton 8 1/4" x 5 1/2"
  • hellgelber Tonkarton 3 1/4" x 5 1/8"
  • hellgelber Tonkarton 1" x 5 1/2 "
  • Fiskars Bordürenstanzer Threading Water
  • Motivpapier Creativ Memories
  • brauner Tonkarton als Motivunterleger 3 1/8" x 2 1/4"
  • brauner Tonkarton “und sonntags …” 2 1/4" x 3/4"
  • brauner Tonkarton “… zum Frühstück ein Ei!” 3 1/8" x 3/4"
  • hellblauer Gelschreiber
  • Aufkleber Blume – Sandylion Essentials Blue & Brown Flowers
  • 1 hellblaues Eyelet, 2 hellgelbe Eyelets
  • 3 quadratische hellblaue Glitzersteinchen
  • Lineal, Bleistift, Cuttermesser, Kleberoller, Eckenrunder, Eyeletwerkzeug

arbeitsmittel

Die Bastelanleitung ergibt sich eigentlich schon aus den Fotos, so dass ich heute darauf verzichte, jeden einzelnen Schritt zu beschreiben. Im Prinzip werden alle Materialien nur zusammengefügt.

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Kleine Gesten – Tea Bag Holder

18. September 2009

Verschenk doch mal … Tee-Beutel.

Manchmal sind es die kleinen Gesten, die Freude bereiten.

Die Idee habe ich von Dawn. Da kam es sozusagen gerade Recht, dass eine ganz liebe Kollegin letzte Woche krank war und heute wieder im Büro saß, statt die Krankschreibung auch noch auf den Freitag auszudehnen. Naja, es gibt halt solche und solche Kollegen. Jedenfalls war sie noch nicht ganz wieder auf der Höhe, aber was rede ich: Ich bin ja nicht anders.

Montag bekommt sie dann diese Karte von mir auf den Tisch gestellt:

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Und wenn sie das Kärtchen öffnet, eröffnet sich ihr dieser Anblick:

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In der Karte kann man zwei Teebeutel verstauen … in diesem Fall zwei Beutel Erkältungstee.

Das Beste daran: Die Karte ist ganz einfach und schnell gemacht.

Ich habe folgende Materialien verwendet:

  • Papier grün mit Streifen: Rayher Classic Collection Green Patchwork & Stripes R nr. 81 088 414 (es bietet sich für das Kartencover an, Papier mit beidseitigem Motiv zu verwenden)
  • Papier grün mit Blubberbläschen: Rayher art. nr. 78-104-000
  • Schleifenband, Papierblumen in rot und orange, 1 roten Brad, 3 bunte Libellen-Brads, 2 orange Blümchen-Eyelets, Kärtchen mit Schriftzug “Bist Du wirklich wieder gesund?” (am Computer erstellt, Schriftart Vivaldi)
  • Bastelkleber, Cuttermesser, Lineal, Bleistift, Eyelet-Werkzeug, Filzstift

Die Maße für das Cover: 6 3/4" x 3 1/2"

  • Falze bei 3 1/8" und 3 5/8"

Die Maße für den Teebeutelhalter: 5 1/2" x 6 1/2"

  • Falze auf der langen Seite bei 3" und 3 1/2"
  • Falze auf der kurzen Seite bei 1/2" und 3"

Den Teebeutelhalter an allen Falzen falten; die kurze Seite an der mittigen Falz falten und am schmalen Streifen verkleben. Dann die Falze der langen Seite falten, so dass es wie eine Bucheinlage aussieht.

Das Kartencover mittig an den beiden Falzen falten, so dass es wie ein Bucheinband aussieht.

Den Teebeutelhalter mittig in die Innenseite des Kartencovers kleben und an zwei Stellen die Blümchen-Eyelets einschlagen. Hierdurch wird das Schleifenband gezogen und von außen eine Schleife gebunden. Das Kartencover wird dann noch nach Belieben verziert und schwubs ist das kleine Geschenk / Mitbringsel auch schon fertig.

Die Teebeutel natürlich nicht vergessen.

Mal sehen, wie das Julchen reagiert.

 

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Karte Butterfly I

13. September 2009

Liegt’s am beginnenden Herbst, dass ich mich mal wieder zum Basteln hingesetzt habe, oder doch eher daran, dass im September zwei (eigentlich sogar drei) Geburtstage anstehen, für die ich eine Karte benötige, und mein Schatz das ganze Wochenende in der Firma zur Inventur war?

Ich denke, es liegt an letzterem, obwohl auch ein Schuss Herbststimmung dabei ist.

Und so ganz stimmt es nicht, dass ich beinahe 1 1/2 Jahre nicht gebastelt habe. Das Großprojekt im letzten Winter war das Photoalbum im Nachgang zur Silberhochzeit von Schatzis Papa und seiner zweiten Frau im Oktober vergangenen Jahres. Und immerhin hat auch Schatzi erst kürzlich etwas zum Geburtstag gebaut bekommen, aber das behalte ich einem anderen (späteren) Post vor.

Heute war also Karten-Bastel-Time.

Die glücklichen Empfänger: meine Fast-Ex-Schwägerin und mein “kleiner” Neffe, der in diesem Jahr immerhin auch schon seinen 14 Geburtstag feiert.

Inhalt dieses Posts ist zunächst die Karte für meine Schwägerin, die im Ergebnis jetzt so vor mir steht:

Schmetterling-fertig

Grundlage ist eine handelsübliche Klappkarte im Format A6-hd (105 x 148 mm) in der Farbe beige. Den passenden Briefumschlag hab ich gleich mit gekauft.

Begonnen habe ich mit dem Bestempeln des Kartenhintergrundes. Verwendet habe ich dafür einen INKADINKADO-Stempel mit einem Butterfly-Motiv (ich liebe die Stempel von INKADINKADO – ebay sei Dank lande ich von Zeit zu Zeit auch mal so ein nettes Schnäpchen wie dieses hier).

Stempelfarbe: VersaColor Nr. 15 – magenta.

Schmetterling Step 1

Und damit habe ich dann weiter gearbeitet:

Schmetterling-Step-2

Im einzelnen sind das:

  • Papier Rayher Classic Collection Green Patchwork and Stripes R nr. 81 088 414
  • Papier Rayher Classic Collection Pink Mega-Flowers (Rückseite) R nr. 78 981 262
  • Kleberoller
  • 3-D-Klebepads
  • hellgrünes schmales Geschenkband
  • grüner Stift
  • Gltzerblüten (von den 5 habe ich am Ende nur drei verwendet)
  • Stempel und Stempelkissen wie gehabt
  • Schere, Schneidematte, Lineal und Cuttermesser etc. pp.

Die Rechtecke zur Hinterlegung des Motivs haben folgende Maße:

  • grün (vertikaler Streifenverlauf): 3 3/8" x 3"
  • rosa: 3 1/8" x 2 3/4"
  • grün (horizontaler Streifenverlauf): 2 7/8" x 2 1/2 "
  • Motivkarte beige: 2 5/8" x 2 1/4"

Die Karten werden mittels 3-D-Klebepads aufeinander geklebt.

Für das Schmuckelement im unteren Bereich der Karte habe ich je einen Streifen aus dem rosa und dem grünen Papier geschnitten:

  • grün (horizontaler Streifenverlauf): 5/8" x 4 1/8" = Kartenbreite
  • rosa: 1" x 4 1/8" = Kartenbreite

Dazu eine beige Karte in den Maßen 2 1/4" x 1 1/2", die ich an den Rändern durch Wischen mit dem Stempelkissen marmoriert und mit dem Gruß-Schriftzug versehen habe.

Diese drei Elemente habe ich wie folgt miteinander verklebt:

Auf den rosa Streifen habe ich mittig und unten abschließend die beige Karte platziert und darüber mittig des rosa Streifens den grünen Streifen.

Nun das Motiv- und das Grußelement nach Geschmack auf der Karte platzieren; zuletzt noch ein grünes Schleifenband über das Grußelement gezogen (an der Falz durch einen kleinen Schlitz), verknotet und mit drei Glitzerblüten versehen – und fertig war das gute Stück.

Den Briefumschlag hab ich passend zur Karte wie den Hintergrund bestempelt.